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Jul 01 2018

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„Was ich machen will, will ich gut machen“

30 Jahre Sax Arabians

Angefangen hat alles mit dem „Handbuch Pferd“, das Reinhard Sax mit einer Widmung von seinem Freund, dem Künstler Prof. Fritz Koenig erhielt. Damit war die Saat gesät, aus der eine der größten Zuchtstätten für Vollblutaraber in Deutschland werden sollte.

Wenn Reinhard Sax etwas anfängt, dann geht er systematisch vor. Und so wurde vor dem Kauf des ersten Pferdes erst einmal ein geeigneter Hof gesucht, gefunden, abgerissen und von Grund auf neu gebaut. Sechs Boxen waren eingeplant, die noch heute im oberen Stutenstall von den Stuten kurz vor dem Abfohlen bewohnt werden.

Die Anfänge

Aber es dauerte noch bis 1988, bis der erste Araber in Peissing einzog: Nomech, natürlich bei Prof. Koenig gekauft. Allerdings wurde er nicht gekört. „Ich war damals noch zu unerfahren, als daß ich seine Qualität hätte richtig einschätzen können“, sagt Reinhard Sax heute selbstkritisch. Das sollte sich ändern. Fortan schaute er sich Pferde an, reiste auf Schauen. Dann, auf der Schau in Mindelheim, sah Reinhard Sax die zweijährige Bavaria, die Klassensiegerin wurde. Sie war eine braune Neman-Tochter, die später in Baviera umgetauft wurde, denn „Bavaria, das geht ja gar nicht“, befand der Bayer Fritz Koenig. Wenig später zogen Marenga (Menes / Marei) und Nemanda (Neman / Neschima), dann auch Narissa (Mashab / Neposa) in Peissing ein. Nun wollte man auch aktiv im Schaugeschehen mitmachen, und Frank Spönle kam für zwei Jahre nach Bayern. Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: Marenga wurde Klassensiegerin am Europa-Championat 1991 und Nationale Junioren-Championesse, Narissa tat es ihr an beiden Schauen in der Senioren-Kategorie gleich. Ein Jahr später wurde Narissa gar Europa-Championesse mit Marenga als Reserve-Championesse.
Der Erfolg beflügelte, es wurden weitere Stuten bei Silvia Garde-Ehlert gekauft: Nascha (Neman / Neschi) mit ihren Töchtern Merana, Menascha und Menina (alle v. Menes), sowie die Menes-Tochter Marenga (a.d. Marei). Ein großer Stutenstall wurde gebaut, und der erste eigene Deckhengst hielt Einzug: Auf dem Tersk Holland Sale hatte Reinhard den braunen Naftalin-Sohn Bagdad aus Tersk gesehen – und ohne zu fragen gekauft. Die 1990er waren das Jahrzehnt der Russen, und somit konnte auch das Gestüt Sax weiterhin Erfolge sammeln – später an der Hand von Scott Allman, der 1993 ins Gestüt kam. Es folgten weitere „Russen“: Nadir I, Kuma, Takema – sie alle hinterliesen ihre Spuren im Schauring und im Gestüt.

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