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Jan 25 2019

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Emma Dorn und Mosri Al Dahab

Junioren reiten Araber (I)

Ein arabisches Pferd kann ein wunderbarer Lehrmeister für einen jungen Menschen sein. Daher stellen wir in einer kleinen Reihe junge Reiter mit ihren arabischen Pferden vor, die in verschiedenen Disziplinen unterwegs sind! Den Anfang macht Emma Dorn (16) aus Baden-Württemberg.

Arabische Pferde: Wann hast Du angefangen zu reiten?
Emma Dorn: Ich habe mit sechs Jahren aktiv angefangen zu reiten, aber eigentlich sitze ich schon mein Leben lang auf dem Pferd.

AP: Wie kam es, dass Du Mosri Al Dahab reiten darfst?
E. D.: ‚Moritz‘, wie er bei uns heißt, gehört einer Bekannten meiner Familie und kam vor acht Jahren zu uns, damit meine Mutter ihn bei der HLP vorstellt. Diese hat er dann im Distanzreiten erfolgreich abgeschlossen. Anschließend wurde er erst noch weiter im Distanzsport gefördert, bis er dann zur Dressur ‚umgeschult‘ hat und ich dann letztlich angefangen habe ihn zu reiten.

AP: Was magst Du an arabischen Pferden besonders?
E. D.: Mir gefällt besonders die Leichtrittigkeit und Ausstrahlung des arabischen Pferdes.

AP: Wie würdest Du Mosri Al Dahab beschreiben? Was magst Du an ihm, was magst Du nicht so sehr?
E. D.: ‚Moritz‘ ist mein absolutes Herzenspferd. Er ist sehr verlässlich und brav selbst im Umgang mit Stuten. Ich mag sehr an ihm, dass er immer für einen kämpft, egal in welcher Situation. Er weiß genau, wann es drauf ankommt und gibt dann sein Bestes. Ich liebe auch seine kleinen Macken, denn ohne die wäre es ja langweilig.

AP: Wieviele Stunden verbringst Du jeden Tag mit Pferden?
E. D.: Ich bin fast täglich bis zu drei Stunden im Stall.

AP: Was gefällt Dir am besten am Wettbewerb/Turnierreiten?
E. D.: Mir gefällt, dass man sich mit anderen messen und vergleichen kann. Für mich ist auch wichtig zu sehen, ob und wie sich mein Training auszahlt. Außerdem ist es immer lustig andere Reiter zu treffen oder neue kennenzulernen.

AP: Wer ist Dein Trainer, nimmst Du Reitunterricht oder hast Du an Reitkursen teilgenommen?
E. D.: Ich trainiere einmal pro Woche bei Antje Katona und immer mal wieder bei meiner Mutter.

AP: Was war Dein größter Erfolg bislang?
E. D.: Der L**-Sieg dieses Jahr in Wiener Neustadt.

AP: Was sind Deine nächsten Ziele?
E. D.: Über den Winter möchte ich vermehrt mit der Kandare auf höhere Lektionen hinarbeiten und in der nächsten Saison möchte ich weitere Erfolge in der Klasse L erreichen.

AP: Wer ist Dein größtes Idol?

E. D.: Jessica von Bredow-Werndl und Isabell Werth.

AP: Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg mit ‚Moritz‘!

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