{"id":12923,"date":"2018-10-25T18:17:32","date_gmt":"2018-10-25T16:17:32","guid":{"rendered":"http:\/\/in-the-focus.com\/?p=12923"},"modified":"2019-05-19T09:05:18","modified_gmt":"2019-05-19T07:05:18","slug":"pierre-nicolas-hamont-die-gestuete-der-paschas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/in-the-focus.com\/en\/2018\/10\/pierre-nicolas-hamont-die-gestuete-der-paschas\/","title":{"rendered":"Pierre-Nicolas Hamont &#8211; Die Gest\u00fcte der Paschas"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-size:120%; color:#d4a409\"><strong>Der franz\u00f6sische Tierarzt Pierre-Nicolas Hamont lebte von 1828 bis 1842 in \u00c4gypten und avancierte zum Leiter des Gest\u00fcts von Mehmed Ali. Er kannte daher auch die Gest\u00fcte von dessen S\u00f6hnen und einige andere Gest\u00fcte aus erster Hand. Die Zust\u00e4nde, die dort herrschten, beschrieb er in zahlreichen Zeitschriftenartikeln und in seinem Buch \u201cL\u2019\u00c9gypte sous Mehmed Ali\u201d (1843).<\/strong><\/h3>\n<h3 style=\"font-size:120%; color:#d4a409\"><strong>Das Gest\u00fct Shoubra von Mehmed Ali<\/strong><\/h3>\n<p>Bereits Ende der 1820er-Jahre hielt der Pascha von \u00c4gypten in Nay\u00e8, einem Dorf in Unter\u00e4gypten, eine Anzahl von Stuten und einige Hengste zur Zucht. Das Land zum Anbau von Gerste, der Hauptnahrung in diesem Land, wurde bewilligt und ein T\u00fcrke namens Osman Aga zum Direktor ernannt.<br \/>\nViele Jahre wurden mit Versuchen zu Pferdezucht und -haltung verschwendet, die letztlich keine befriedigenden Ergebnisse erzielten. T\u00f6dliche Krankheiten grassierten jedes Jahr unter den Pferden, und so starben in einem Jahr zwei Drittel aller Fohlen, da auch die Tiermedizin in \u00c4gypten unbekannt war.<br \/>\nUm g\u00fcnstigere Bedingungen zu haben, wurde das Gest\u00fct in die N\u00e4he von Mehmed Alis Sommerresidenz nach Shoubra verlegt, Osman Aga wurde in den Ruhestand geschickt und durch seinen Adoptivsohn ersetzt. F\u00fcr alle Tiere wurden neue St\u00e4lle gebaut. Aber auch hier grassierten Krankheiten und hohe Verluste. Daher wurde Hamont beauftragt, nach der Ursache dieser Krankheiten zu suchen. Nichts, was die Gesundheiterhaltung, Z\u00fcchtung oder Kr\u00e4ftigung der Pferde sicherstellte, wurde in diesen St\u00e4llen praktiziert. Die Stuten standen dicht beeinander, an allen vier Beinen gefesselt, unbeweglich, in einem niedrigen Stall, ohne Trennw\u00e4nde und mit schlechtem Stallklima. Die Fohlen waren mickrig und h\u00e4ufig erk\u00e4ltet; r\u00e4udig und von Fliegen bel\u00e4stigt standen sie auf feuchtem Mist neben ihren M\u00fcttern. Die Hengste waren heruntergekommen, alt, mit Fehlern behaftet und gefesselt wie die Stuten. Diese Pferde bildeten den Bestand, mit dem Mehmed Ali hoffte, gute Pferde zu z\u00fcchten.<br \/>\nW\u00e4hrend der Vegetationsperiode wurden die Pferde nicht geritten, sie standen nur im Klee. Hamont emp\u00f6rte sich: \u201eDiese sch\u00f6nen Nedjdis, die besten ihrer Art, die man hier z\u00fcchten wollte, sind nach einem Jahr Aufenthalt in \u00c4gypten nicht mehr wiederzuerkennen; sie gehen aus dem Leim, ihre Bewegungen verlangsamen sich, sie verlieren ihre urpsr\u00fcngliche Kraft und ihren Charakter. Zuhause im Nedjd l\u00e4\u00dft man sie \u2013 statt f\u00fcnf Monaten im Klee ohne jegliche Bewegung \u2013 40 Tage auf die Weide, aber frei oder nur am Hals mit einem langen Seil angebunden. Das Jahr \u00fcber werden sie mit Milch, Datteln und Fleisch gef\u00fcttert. Die so gehaltenen Pferde haben nur wenige Krankheiten, sind unerm\u00fcdlich und die sch\u00f6nsten der Welt.\u201c<br \/>\n<a href=\"http:\/\/in-the-focus.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Mehmed-Ali-600px.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/in-the-focus.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Mehmed-Ali-600px.jpg\" alt=\"\" class=\"aligncenter size-full wp-image-12928\" width=\"600\" height=\"547\" srcset=\"https:\/\/in-the-focus.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Mehmed-Ali-600px.jpg 600w, https:\/\/in-the-focus.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Mehmed-Ali-600px-300x274.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><br \/>\nWas die Zucht anbelangte, so wurde ohne \u00dcberlegung gedeckt. Man lie\u00df den erstbesten Hengst auf eine Stute, ohne danach zu schauen, ob die M\u00e4ngel des einen vom anderen kompensiert w\u00fcrden. Daher kamen auch jede Menge deformierter Fohlen zur Welt. Wenn eine Stute gedeckt wurde, deckte man erst nach sechs Wochen wieder nach und oftmals war sie nicht mehr rossig, wenn man ihr einen neuen Hengst zuf\u00fchrte. Wenn das Fohlen geboren wurde, wu\u00dfte man oftmals nicht seinen Vater. Viele der Stuten abortierten regelm\u00e4\u00dfig aus den verschiedensten Gr\u00fcnden. Die unzweckm\u00e4\u00dfige F\u00fctterung, die keine R\u00fccksicht auf Geschlecht, Nutzung oder Alter nahm, stellte ebenfalls eine Ursache f\u00fcr allerlei Krankheiten dar. Den laktierenden Stuten gab man im Sommer nur Gerste und Stroh, so da\u00df sie nicht gen\u00fcgend Milch gaben. Der Fohlenjahrgang in dem Jahr, als Hamont ins Gest\u00fct kam, war gr\u00f6\u00dftenteils gestorben, das, was \u00fcberlebte, war klein und verk\u00fcmmert und w\u00fcrde nie ein gutes Pferd ergeben.<br \/>\nIm ersten Jahr seines Lebens mu\u00df man beim Pferd den Grundstock f\u00fcr die weitere Entwicklung legen, aber das ist es genau, was in Shoubra vernachl\u00e4ssigt wurde. Die gew\u00f6hnliche trockene Nahrung reichte nicht aus, und nach einem Jahr des Leidens und des Elends in diesem Gest\u00fct wurden die Pferde in einen anderen Stall nach Kairo geschickt. Dort ging es genauso weiter: keine Bewegung, trockene Nahrung, keine Abwechslung. Die armen Fohlen, die gerade Shoubra \u00fcberlebt hatten, waren nun auf ihrem n\u00e4chsten Weg, wo sie elendig zugrunde gingen.<br \/>\nUnter diesen Umst\u00e4nden den Ausbruch von Krankheiten zu bek\u00e4mpfen, war keine leichte Aufgabe. Diese Einrichtung verdiente es nicht, den Namen Gest\u00fct zu tragen, vielmehr mu\u00dfte man alles von Grund auf erneuern.<br \/>\nHamont unterbreitete Mehmed Ali den Plan, neue Stallungen in der Ebene von Shoubra zu bauen. Diese bildeten ein Parallelogramm mit 280 m L\u00e4nge und 183 m Breite. In der Mitte waren verschiedene H\u00f6fe durch Eisengitter abgez\u00e4unt. In den St\u00e4llen bewegten sich die Stuten frei, die Koppeln waren mit Hecken eingez\u00e4unt.<br \/>\nMehmed Ali hatte aus Mekka blau bl\u00fchende Luzerne mitgebracht, die mehrere Jahre gedeiht, wenn sie richtig bew\u00e4ssert wird, und man kann drei Schnitte pro Monat machen. Dadurch erhalten die Stuten mit ihren Fohlen das ganze Jahr hindurch Gr\u00fcnfutter, abwechselnd mit Gerste und H\u00e4cksel.<br \/>\nUnter Hamonts Direktive wurde kein Tier mehr angebunden. Jede Stute, jeder Hengst hatte eine Nummer auf dem linken Huf und diese Nummer korrespondierte mit der Nummer im Register, wo das Datum von Bedeckung und Geburt notiert wurden. Ab dem Alter von zwei Monaten erhielten die Fohlen geschrotete Gerste, mit vier Monaten wurden sie abgesetzt \u2013 aber langsam, nicht so abrupt wie fr\u00fcher. Man gab successive mehr Futter, immer mit Luzerne, Gerste und Stroh. Sie waren den ganzen Tag auf der Koppel und kamen erst am Abend zur\u00fcck. Zwei Drittel der Geburten fanden im Fr\u00fchjahr statt; mit drei Jahren verlie\u00dfen die Jungpferde das Gest\u00fct. Um den Futterplan etwas abwechslungsreicher zu gestalten, schickte man von Frankreich Hafer-, Esparsette- und Karottensamen, die hier angebaut werden sollten. Wenn diese Pflanzen sich akklimatisierten, w\u00e4re das ein gro\u00dfer Gewinn f\u00fcr \u00c4gypten. Mit einer reichhaltigeren, vielf\u00e4ltigeren Nahrung gab es weniger Krankheiten und bessere Nachzucht. Das Personal wurde milit\u00e4risch durchorganisiert, die Pfleger erhielten Uniformen und zus\u00e4tzlich zu ihrem Lohn Kleidung und Brotrationen.<br \/>\nFr\u00fcher war eine mangelnde Gr\u00f6\u00dfe der Pferde ein Problem. Mit dem besseren, abwechslungsreicheren Futter und mehr Bewegung erreichten die Pferde mehr H\u00f6he: Die Zweij\u00e4hrigen waren bald schon so gro\u00df wie fr\u00fcher die vierj\u00e4hrigen Pferde. Rotz, Kr\u00e4tze, Verwurmung und Erk\u00e4ltungen hatten stark abgenommen. Es wurden mehr Fohlen geboren, und sie waren sch\u00f6ner, was auch Mehmed Ali schon nach kurzer Zeit auffiel.<br \/>\nNach der Reform z\u00e4hlte das Gest\u00fct 1838 rund 400 \u00e4gyptische Stuten, 30 Araberhengste aus dem Nedjd und aus Syrien sowie einen Engl\u00e4nder und einen Russen; 120 zweieinhalbj\u00e4hrige Jungpferde, 80 eineinhalbj\u00e4hrige, 180 von 6 Monaten bis zu einem Jahr. Die Stuten wurden jedes Jahr gemustert, die ausgemusterten wurden zur Maultierzucht verwendet. Sie wurden mit selbst gezogenen Jungstuten ersetzt. Die Junghengste verlie\u00dfen das Gest\u00fct dreij\u00e4hrig und gingen in den Reitdienst; der Vize-K\u00f6nig w\u00e4hlte f\u00fcr sich selbst die Sch\u00f6nsten zur weiteren Verwendung in seinen St\u00e4llen aus. Die Stuten aus der Umgegend wurden von den Nedjd-Heng-<br \/>\nsten gedeckt, deren Produkte sehr beliebt waren.<\/p>\n<h3 style=\"font-size:120%; color:#d4a409\"><strong>Das Gest\u00fct von Ibrahim Pascha<\/strong><\/h3>\n<p>Das Management und die Abl\u00e4ufe waren wie die im alten Gest\u00fct von Shoubra und wie es \u00fcberall in \u00c4gypten gehandhabt wurde. Die Stallungen des F\u00fcrsten waren in der N\u00e4he von Kasserling gelegen, bei seinem Schlo\u00df, am Ufer des Nils und nicht weit von Kairo.<br \/>\nDie Stuten und Hengste waren aus dem Nedjd, wo Ibrahim Pascha sie sich genommen hatte, als er das Land eroberte. Es gab einige \u00e4gyptische Stuten, \u00e4gyptische Hengste, mehrere Esel; insgesamt vierhundert St\u00fcck. Der Standort war nicht geeignet, da es im Winter sehr feucht war, aber es gab weit weniger Krankheiten als in Shoubra, weil die Pferde des Prinzen von besserer Rasse waren. Es gab keinen Rotz oder Druse, lediglich Durchf\u00e4lle h\u00e4uften sich w\u00e4hrend der k\u00e4lteren Jahreszeit.<br \/>\nEs gab nur wenig Geburten, etwa 50 % der Stuten. Mit 6 Monaten oder einem Jahr wurden die Fohlen an allen vier Beinen angebunden. Sie erhielten wenig abwechslungsreiche Nahrung w\u00e4hrend all der Jahre, nur Gerste und Stroh. Sehr wenig Nahrung wurde den Fohlen bis zum Alter von zwei Jahren gegeben. Die Fohlen blieben verk\u00fcmmert und wurden wenig gesch\u00e4tzt, obwohl sie sehr gute M\u00fctter und V\u00e4ter hatten.<br \/>\nDie Neuerungen im Gest\u00fct von Mehmed Ali hatten auch das Interesse von Ibrahim Pascha erregt. Hamont hatte ihm Bericht erstattet, welche Reformen notwendig w\u00e4ren. Mit Hilfe des Franzosen Bonfort, der schon seit langen Jahren in Diensten von Ibrahim Pascha war, konnten diese umgesetzt werden. Es wurden \u00c4nderungen in der F\u00fctterung eingef\u00fchrt, die St\u00e4lle verbessert und Koppeln eingerichtet. Die F\u00fctterung mit Luzerne, das reichliche Futter f\u00fcr die Fohlen und die Bedeckungen wurden nach dem Muster von Shoubra organisiert. Doch Hamont konnte seine Reformen nicht vollst\u00e4ndig umsetzen, da er auf den Widerstand der bediensteten T\u00fcrken stie\u00df.<br \/>\nIbrahim Pascha verkaufte seine dreij\u00e4hrigen Pferde in einer \u00f6ffentlichen Auktion, die besten behielt er f\u00fcr sich selbst.<\/p>\n<h3 style=\"font-size:120%; color:#d4a409\"><strong>Das Gest\u00fct von Abbas Pascha<\/strong><\/h3>\n<p>Das Gest\u00fct von Abbas Pasha lag in einer sandigen Ebene in der N\u00e4he von Heliopolis. Die Anlage war eine Kopie von Shoubra. Lange Zeit hatte Abbas Pasha seine Pferde im Freien gehalten, in der Sonne, im Regen, ohne Probleme.<br \/>\nDie Stuten und Hengste waren aus dem Nedjd und von der sch\u00f6nsten Rasse. Die Leitung des Gest\u00fcts wurde einem Mann aus dem Hedschaz anvertraut. Es gab weder Hunger noch Krankheiten wie Rotz oder Druse. Die Geburtenrate war hoch, aber geringer als in Shoubra. Die Fohlen wurden mit Datteln und Kamelmilch ern\u00e4hrt. Abbas Pascha \u00fcberwachte die Aufzucht der Fohlen.<br \/>\nGeschrotete Gerste, Luzerne, H\u00e4cksel und einige andere Neuerungen wurden \u00fcbernommen. Die St\u00e4lle waren wie in Shoubra, die Fohlen konnten sich frei bewegen, es gab keine Barrieren. Es war das reichste Gest\u00fct in \u00c4gypten und zeichnete sich durch die sehr hohe Qualit\u00e4t der Hengste, Stuten und deren Nachzucht aus. Es z\u00e4hlte 150\u2013200 K\u00f6pfe. Abbas Pasha liebte seine Pferde sehr, von allen Kindern Mehmed Alis war er es, der sich am besten auskannte.<br \/>\nEs war f\u00fcr Ausl\u00e4nder fast unm\u00f6glich, sein Gest\u00fct besuchen zu d\u00fcrfen. Die Produkte aus dem Gest\u00fct dienten Abbas Pascha und seinen Mamelucken als Reitpferde. Sein Gro\u00dfvater wollte ihm die Leitung seines Gest\u00fcts in Shoubra \u00fcbertragen. Nach Hamonts Ansicht h\u00e4tte Mehmed Ali nichts Besseres tun k\u00f6nnen, denn diese Ernennung w\u00e4re ein Segen f\u00fcr das ganze Land gewesen.<\/p>\n<h3 style=\"font-size:120%; color:#d4a409\"><strong>Das Gest\u00fct von Kurschid Pascha<\/strong><\/h3>\n<p>Das Gest\u00fct lag in Embab\u00e9, gegen\u00fcber Boulac. Die Stuten und Hengste stammten aus dem Nedjd, wo Kurschid Pascha mehrere Jahre lang Gouverneur war.<br \/>\nEs waren sehr sch\u00f6ne Pferde; einige pr\u00e4chtige Hengste; hervorragende Nachzucht, etwa 150 K\u00f6pfe. Kurschid Pascha hatte ein Gest\u00fct, das gut durchdacht war. Die Nahrung der Pferde war vielf\u00e4ltig und reichlich; ein Europ\u00e4er leitete das Gest\u00fct. Wenn Kurschid Pascha sich voll und ganz auf sein Gest\u00fct konzentrieren k\u00f6nnte, so Hamont, k\u00f6nnte er die besten Pferde in \u00c4gypten z\u00fcchten, und wenn er seine Hengste und Stuten aufgeben w\u00fcrde, so w\u00e4re dies ein gro\u00dfer Verlust f\u00fcr ganz \u00c4gypten.<br \/>\nMehmed Ali hatte seinem ehemaligen Mamelucken verboten, seine Stuten oder Hengste zu verkaufen, er durfte jedoch die Fohlen verkaufen. Neben diesen Gest\u00fcten z\u00fcchteten auch einige hochrangige Regierungsbeamte in \u00c4gypten arabische Pferde: Achmet Pascha, Kriegsminister und Neffe des Vize-K\u00f6nigs, hatte mehrere Nedjd-Hengste von gro\u00dfer Sch\u00f6nheit und zwanzig oder drei\u00dfig arabische Stuten von der sch\u00f6nsten Rasse. Sein Gest\u00fct wurde in der Art und Weise, wie es f\u00fcr \u00c4gypten typisch ist, gef\u00fchrt.<\/p>\n<table width=\"650\" border=\"1\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Aus dem Buch &#8220;K\u00f6nigliche Pferde \u2013 die arabische Pferdezucht der w\u00fcrttembergischen K\u00f6nige&#8221; von G. Waiditschka, erschienen bei IN THE FOCUS, 260 Seiten, ca. 300 Abb., 59,00 \u20ac, erh\u00e4ltlich hier im <strong><a href=\"http:\/\/in-the-focus.shop\/buecher-zum-arabischen-pferd\/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Online-Shop<\/a><\/strong>!<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der franz\u00f6sische Tierarzt Pierre-Nicolas Hamont lebte von 1828 bis 1842 in \u00c4gypten und avancierte zum Leiter des Gest\u00fcts von Mehmed Ali. Er kannte daher auch die Gest\u00fcte von dessen S\u00f6hnen und einige andere Gest\u00fcte aus erster Hand. 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