{"id":13508,"date":"2018-12-10T14:14:00","date_gmt":"2018-12-10T13:14:00","guid":{"rendered":"http:\/\/in-the-focus.com\/?p=13508"},"modified":"2020-12-14T12:43:46","modified_gmt":"2020-12-14T11:43:46","slug":"tibor-von-pettko-szandtners-heimkehr-nach-babolna","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/in-the-focus.com\/en\/2018\/12\/tibor-von-pettko-szandtners-heimkehr-nach-babolna\/","title":{"rendered":"Tibor von Pettk\u00f3-Szandtners Heimkehr nach B\u00e1bolna"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-size:150%; color:#d4a409\"><strong>\u201eIch bitte vom Herrn des Himmels nur eines, wenn ich sterbe, soll ich hier an der b\u00e1bolner Weide beigesetzt werden, dass ich das Trommeln der Hufe meiner Lieblings-pferde auch von dort h\u00f6ren kann.\u201c<\/strong><\/h3>\n<p align=\"right\"><em>Tibor von Pettk\u00f3-Szandtner<\/em><\/p>\n<h3 style=\"font-size:120%; color:#d4a409\"><strong>Tibor von Pettk\u00f3-Szandtner war einer der begnadetsten Pferdez\u00fcchter, die die Welt des arabischen Pferdes kennt. Er baute in jeweils nur zehn Jahren die Gest\u00fcte B\u00e1bolna und El Zahraa auf und f\u00fchrte sie zu Weltruhm. Sie wurden durch seine z\u00fcchterische T\u00e4tigkeit zum Urquell, aus dem Generationen von Privatz\u00fcchtern sch\u00f6pften.<\/strong><\/h3>\n<p>Es war ein herrlich goldener Herbsttag im Nationalgest\u00fct B\u00e1bolna, als am 29. September ein Staatsakt um die Heimf\u00fchrung der Urnen von Tibor Pettk\u00f3-Szandtner und seiner Frau Margit gefeiert wurde. 57 Jahre hat es gedauert, bis der lang gehegte Wunsch der ungarischen Araberpferde-Z\u00fcchter in Erf\u00fcllung gehen konnte. Im Beisein von zwei Ministern aus der derzeitigen ungarischen Regierung, dem Landwirtschaftsminister Dr. Istv\u00e1n Nagy und dem Verteidigungsminister Dr. Tibor Benk\u00f5, wurden die sterblichen \u00dcberreste in der Kirchenmauer neben dem Eingang beigesetzt. Mit milit\u00e4rischen Ehren fand die eindr\u00fcckliche Feier vor der von Pettk\u00f3-Szandtner in den 1930er-Jahren erbauten und jetzt restaurierten evangelisch-reformierten Kirche statt. Besonders zu erw\u00e4hnen ist auch das restaurierte Chorfenster, das bei der Eroberung Ungarns im Zweiten Weltkrieg zerst\u00f6rt wurde.<br \/>\nJubil\u00e4umsfeier in B\u00e1bolna<br \/>\nSchon zur 200 Jahrfeier 1986, als B\u00e1bolna sein langj\u00e4hriges Bestehen feierte, hatte Dr. Ekkehard Frielinghaus, der damalige Vorsitzende der Internationalen Shagya-<br \/>\nAraber Gesellschaft in seinem Vortrag zur Geschichte dieses gro\u00dfartigen Gest\u00fcts, die Erstellung einer Skulptur von Pettk\u00f3-Szandtner gefordert. Sie sollte im Innenhof neben J\u00f3seph Csekonics und Mih\u00e1ly Fadlallah El Hedad einen w\u00fcrdigen Platz finden. Der damalige Direktor Dr. L\u00e1szlo Pap\u00f3csi hat diesem Wunsch 1992 Rechnung getragen und im Rahmen eines ISG-Europachampionats eine sehr sch\u00f6ne W\u00fcrdigung organisieren lassen.<br \/>\nDer Wunsch zur Umbettung<br \/>\nTam\u00e1s Rombauer, der heutige Gest\u00fctsleiter von B\u00e1bolna und Verwandter Pettk\u00f3-Szandtners, hatte sich seit den vergangenen 90er-Jahren daf\u00fcr eingesetzt, dass Pettk\u00f3-Szandtners Wunsch in Erf\u00fcllung gehen konnte: \u201eIch bitte vom Herrn des Himmels nur eines, wenn ich sterbe, soll ich hier an der b\u00e1bolner Weide beigesetzt werden, dass ich das Trommeln der Hufe meiner Lieblingspferde auch von dort h\u00f6ren kann.\u201c<br \/>\nVon 1959 bis zu seinem Tode im Jahr 1961 wohnte er auf dem Gest\u00fct S.K.H. Ludwig Prinz von Bayern in einem Haus der Familie Wittelsbach in Leutstetten. Er wurde auf dem Starnberger Waldfriedhof beigesetzt. Auch das Kreuz, das dort bei seinem Grab stand, steht jetzt bei der Kirche in B\u00e1bolna.<br \/>\nVom Bauernsohn zum Buchautor<br \/>\nGeboren wurde Tibor Pettk\u00f3-Szandtner am 20. Juni 1886 in der Bergmanns- und Weinbauernsiedlung Bazin. Der Ort liegt etwa 20 km nord\u00f6stlich der slowakischen Hauptstadt Bratislava am Fuss der Kleinen Karpaten. Tibors Vater Szandt-ner stammt aus einem deutschen evangelisch-reformierten Adelsgeschlecht, das seit 1526 in Oberungarn ans\u00e4ssig war.<br \/>\nSeine Mutter, geborene Pettk\u00f3, geh\u00f6rte zu einer Familie aus Trencs\u00e9n. Tibor ging erst in Pressburg und nach dem Ersten Weltkrieg in Bratislava zur Schule; dort zeigte sich schon bald seine Liebe zu Tieren und sein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Pferde, mit denen er im Landgut seines Vaters arbeitete. Danach wechselte er in die ber\u00fchmte \u00e4lteste landwirtschaftliche Hochschule Europas, in das &#8216;Georgikon&#8217; nach Keszthely an der Westseite des Balaton, die er erfolgreich absolvierte. Nach seinem Landwirtschaftsstudium war Tibor in verschiedenen privaten und staatlichen Gest\u00fcten\/Landgest\u00fcten t\u00e4tig, unter anderen auch im k\u00f6niglich-ungarischen Gest\u00fct Kisb\u00e9r. Anl\u00e4sslich eines Aufenthaltes in Deutschland besuchte er 1925 die Reit- und Fahrschule in Hannover. Von 1920 bis 1927 war er als Offizier dem Kommandanten des k\u00f6niglich-ungarischen Gest\u00fctes B\u00e1bolna, Oberst Art\u00far Hajnyi, zugeteilt. Von diesem Jahr an erschienen von ihm in der ungarischen Zeitschrift St. Georg eine Reihe von Fachbeitr\u00e4gen zur Technik des Fahrens mit Pferden. Etwa im Jahr 1928 wurde er Leiter des Fohlenhofs der Armee, der bei Kiskunlach\u00e1za, etwa 60 km s\u00fcdlich Budapest eingerichtet wurde. Dort schrieb er 1930\/31 sein bedeutendes Buch \u00fcber Vergangenheit und Gegenwart der ungarischen Fahrkunst &#8216;A magyar kocsiz\u00e1s&#8217; (Fahren auf ungarische Art).<br \/>\nDirektor des Gest\u00fcts B\u00e1bolna<br \/>\n1932 wurde durch die ungarische Regierung der inzwischen zum Oberst bef\u00f6rderte Tibor Pettk\u00f3-Szandtner zum Kommandanten des Gest\u00fctes B\u00e1bolna bestimmt. Mit viel Passion und Schwung \u00fcbernahm er die neue T\u00e4tigkeit und damit zugleich einen auch als Folge des Ersten Weltkrieges vor allem baulich und personell immer noch<br \/>\nvernachl\u00e4ssigten Betrieb. Er k\u00fcmmerte sich zun\u00e4chst um die farbliche und bauliche Rekonstruktion des Gesamtbetriebes; in deren Rahmen lie\u00df er das sp\u00e4ter &#8216;Heldentor&#8217; genannte Ehrenmal f\u00fcr die im Weltkrieg gefallenen Betriebsangeh\u00f6rigen in den westlichen Stallbereich einbauen, im Nordteil des Parkes eine kleine Kapelle einrichten und den ehemals im Gest\u00fcts-Innenhof befindlichen offenen Reitplatz nach au\u00dfen verlegen. Dadurch schaffte er Platz f\u00fcr das heutige Rondell vor dem Szap\u00e1ry-Schlo\u00df und f\u00fcr das bronzene Pferdestandbild von Gy\u00f6rgy Vastagh jun.<br \/>\nDie z\u00fcchterischen Erfolge<br \/>\nDurch seinen immensen Flei\u00df und sein gro\u00dfes Geschick gelang es Tibor Pettk\u00f3-Szandtner den internationalen Ruf des Gest\u00fctes in B\u00e1bolna st\u00e4ndig zu erweitern. Sein besonderes Verdienst aus heutiger Sicht war die fachlich hochqualifizierte z\u00fcchterische Pflege und F\u00f6rderung des ihm anvertrauten Shagya-Araber- und Voll-<br \/>\nblut-Araber-Bestandes, der in den Jahren seines Amtes als Leiter des Gest\u00fctes B\u00e1bolna eine bis dahin nie gekannte G\u00fcte erreicht hatte. Dazu kam die Einf\u00fchrung von Leistungspr\u00fcfungen unter dem Sattel und vor dem Wagen, die er durch eigenes Vorbild wirksam unterst\u00fctzte. Allein die Sattelkammer des Gest\u00fctes war sehenswert. 1933 geh\u00f6rten 29 AV-Stuten, 81 Araberrasse-(heute Shagya-Araber-)Stuten und 39 Lipizzaner-Stuten zum Gest\u00fctsbestand. Zehn Jahre darauf z\u00e4hlte es 59 AV-Stuten beziehungsweise 169 Araberrasse-Stuten; damit war B\u00e1bolna die gr\u00f6\u00dfte Zuchtst\u00e4tte f\u00fcr arabische Pferde in Europa und umfasste 4350 ha landwirtschaftlicher Nutzfl\u00e4che.<br \/>\nDer Zweite Weltkrieg<br \/>\nInzwischen war im Jahre 1943 Oberstleutnant Detlev von Arentschildt zum Leiter von B\u00e1bolna bestimmt worden. Tibor Pettk\u00f3-Szandtner wurde zum General bef\u00f6rdert und avancierte zum Verantwortlichen f\u00fcr die gesamte ungarische Pferdezucht im Ministerium f\u00fcr Landwirtschaft in Budapest. Doch damit hatten allm\u00e4hlich seine gr\u00f6\u00dften Sorgen begonnen: Der verlorene Krieg zeichnete sich bereits ab und die Ostfront r\u00fcckte n\u00e4her an Ungarn heran. Am 23. September 1944 hatte die sowjetische Armee schlie\u00dflich die ungarische Grenze \u00fcberschritten und vom 14. bis 19. Oktober fand eine der gewaltigsten Panzerschlachten des ganzen Krieges im Osten Ungarns bei Debrecen statt, nach welcher sich am 24. Dezember 1944 der Ring um Budapest endg\u00fcltig schloss. Das Gest\u00fct Debrecen, das sich in der Hortob\u00e1gy Puszta mit etwa 23 000 ha Weideland nebst fast 10 000 Rindern,<br \/>\n20 000 Schafen und um 2 000 Nonius-Pferden befand, wurde dabei \u00fcberrollt und v\u00f6llig vernichtet. Das mag den Ausschlag daf\u00fcr gegeben haben, dass von Pettk\u00f3-Szandtner versuchte, den in Ungarn noch vorhandenen wertvollen Zuchtpferdebestand um jeden Preis vor weiteren Kampfhandlungen und der zu erwartenden sowjetischen Besatzung zu bewahren.<br \/>\nDie Flucht nach S\u00fcddeutschland<br \/>\nSeine jahrelangen pers\u00f6nlichen Beziehungen zu deutschen Freunden und Bekannten nutzte er zur Unterbringung der ungarischen Pferde aus den Staatsgest\u00fcten in f\u00fcr die Sowjetarmee nicht erreichbaren Zonen Deutschlands. Vier G\u00fcterz\u00fcge mit je etwa 40 Waggons brachten mit Einverst\u00e4ndnis des Oberkommandos der Wehrmacht noch im Dezember 1944 (Deutschland war in Ungarn damals Besatzungsmacht) 400 Gest\u00fctspferde aus B\u00e1bolna nach S\u00fcddeutschland in das leerstehende Remontedepot Bergstetten etwa 10 Kilometer nord\u00f6stlich dem bayerisch-schw\u00e4bischen Donauw\u00f6rth.<br \/>\nDas Schicksal der Araberpferde<br \/>\nAm 20. April 1945 wurde auch dieses Gebiet Deutschlands von den alliierten Truppen  erreicht. Daraus ergaben sich allm\u00e4hlich gro\u00dfe<br \/>\nSchwierigkeiten f\u00fcr die dort einquartierten Menschen und Pferde. Das Schlimmste war das Verschleudern der angeeigneten Zuchtpferde durch amerikanische Offiziere, wor\u00fcber Tibor Pettk\u00f3-Szandtner berichtet hat. Weiterhin geh\u00f6rt dazu, dass die Behring-Werke in Marburg an der Lahn Pferde zur Serumgewinnung suchten, wof\u00fcr auch 14 Araberstuten aus B\u00e1bolna beschlagnahmt wurden. Durch Tausch gegen Kaltblutpferde konnten sie jedoch f\u00fcr die Araberzucht erhalten werden, weil sie von der polnischen Gest\u00fctsverwaltung ausgel\u00f6st wurden. Am 13. Dezember 1951 sind sie aus Polen wieder nach B\u00e1bolna zur\u00fcckgekehrt. Die amerikanische Besatzungsmacht setzte im Verlaufe des Jahres 1947 sowohl Tibor Pettk\u00f3-Szandtner als auch Detlev von Ahrentschildt als unzuverl\u00e4ssige Leiter ab; sie wurden durch &#8216;niedrigere Chargen&#8217; ersetzt.<br \/>\nDie R\u00fcckkehr der B\u00e1bolnapferde<br \/>\nIm Dezember 1947 konnten jedoch die ersten der evakuierten ungarischen Pferde wieder in ihre Heimat zur\u00fcckkehren, zun\u00e4chst 60 arabische Stuten mit 40 Fohlen und 50 Lipizzanerstuten nach B\u00e1bolna; zwischen Oktober 1947 und Januar 1948 gingen auch die Pferde nach Kisb\u00e9r und Mez\u00f6hegyes wieder zur\u00fcck. Von den nicht nach Deutschland verlegten Pferden fanden sich 40 Araber und 20 Lipizzaner in Ungarn wieder ein. Allerdings waren dort unter anderem die Gest\u00fctsanlagen s\u00e4mtlich ausger\u00e4umt oder weitgehend zerst\u00f6rt, wie beispielsweise in B\u00e1bolna. Belastend war weiterhin, dass \u2013 bedingt durch die politischen Verh\u00e4ltnisse \u2013 die mit ihren Pferden evakuierten Gest\u00fctsmitarbeiter in ihrer Heimat nicht mehr willkommen waren, sondern als politisch verd\u00e4chtig galten, weil sie &#8216;aus dem Westen&#8217; kamen. Von der Heimat versto\u00dfen verlie\u00df Pettk\u00f3-Szandtner daraufhin Ende 1947 Deutschland und verbrachte die Nachkriegsjahre mit seiner Ehefrau auf dem Privatgest\u00fct G\u00e5vetorp von Dr. Arvid Aaby Ericsson bei Alvesta in Schweden.<br \/>\nGest\u00fctsleiter der \u00e4gyptischen R.A.S.<br \/>\nF\u00fcr alle Beteiligten war es ein gro\u00dfes Gl\u00fcck, dass Mohamed Taher Pascha, Pr\u00e4sident der \u00e4gyptischen Royal Agricultural Society (R.A.S.) 1948 per Telefon General Tibor Pettk\u00f3-Szandtner ab 1949 als Leiter f\u00fcr das damals noch k\u00f6nigliche Gest\u00fct Kafr Farouk bei Kairo verpflichten konnte. Beide kannten sich schon durch einen Besuch von Taher Pascha in B\u00e1bolna vor dem Zweiten Weltkrieg, und dem Pascha war die erfolgreiche T\u00e4tigkeit von Tibor Pettk\u00f3-Szandtner als Direktor von B\u00e1bolna sowie als Chef der ungarischen Pferdezucht aus eigener Kenntnis bekannt. Fremde aus Europa waren damals im vorrevolution\u00e4ren \u00c4gypten aus politischen Gr\u00fcnden nicht gern gesehen und so galt der General zun\u00e4chst als pers\u00f6nlicher Gast K\u00f6nig Farouks von \u00c4gypten. Er \u00fcbernahm nach der Revolution 1949 das inzwischen El Zahraa genannte Gest\u00fct Kafr Farouk und begann mit seiner Arbeit. Sie bestand zun\u00e4chst in der Neuorganisation des Gest\u00fctes zu einer modernen Pferdezuchtst\u00e4tte, die durch entsprechende Geldmittel aus \u00c4gypten gef\u00f6rdert wurde. Trotzdem gab es gro\u00dfe Schwierigkeiten, vor allem weil das Prinzip &#8216;Ordnung&#8217; erst nach und nach auf das notwendige Verst\u00e4ndnis stie\u00df. Tibor hat sich dar\u00fcber bitter beklagt. Erst allm\u00e4hlich konnte er sich mit seinen Auffassungen durchsetzen, dann allerdings mit gro\u00dfem Erfolg; das brachte El Zahraa  und damit zugleich der \u00e4gyptischen Araberzucht ihre berechtigte Anerkennung.<br \/>\nPettk\u00f3-Szandtner in El Zahraa<br \/>\nPettk\u00f3-Szandtner hat er es fertiggebracht, mit gro\u00dfem Flei\u00df und der unerl\u00e4sslichen Fachkenntnis den vorhandenen Bestand an ehemals dem K\u00f6nig geh\u00f6renden Zuchtpferden (R.A.S.) im Land zu sammeln, sie durchzumustern und daf\u00fcr zu sorgen, dass die ihm abstammungs- und exterieurs-seitig optimal erscheinenden Pferde planm\u00e4\u00dfig verpaart wurden. Ein Stutbuch von Kafr Farouk war schon 1948 fertiggestellt worden. Als Hauptbesch\u00e4ler w\u00e4hlte er die Schimmel Nazeer, *1934, und Sheikh El Arab,*1933. Er f\u00fchrte ein pers\u00f6nliches, handgeschriebenes Stutbuch, das heute zum wertvollsten Besitz der Egyptian Agricultural Organization (E.A.O.) geh\u00f6rt und die individuelle Bewertung aller Zuchtpferde von El Zahraa w\u00e4hrend seiner Amtsperiode enth\u00e4lt. So galt in den zehn Jahren seiner T\u00e4tigkeit in El Zahraa sein Hauptaugenmerk der dortigen Zucht und Veredelung im Sinne des klassischen arabischen Pferdes der W\u00fcste, wie es von den Beduinen bekannt war, und dies machte das \u00e4gyptische Gest\u00fct zur Quelle besten arabischen Blutes. Die Qualit\u00e4t seiner Pferde und das gepflegte \u00c4ussere von El Zahraa sprachen sich allm\u00e4hlich auch ausserhalb \u00c4gyptens in der Araberszene herum. 1959 kehrte das Ehepaar Pettk\u00f3-Szandtner wieder nach Deutschland zur\u00fcck.<br \/>\nBruno Furrer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIch bitte vom Herrn des Himmels nur eines, wenn ich sterbe, soll ich hier an der b\u00e1bolner Weide beigesetzt werden, dass ich das Trommeln der Hufe meiner Lieblings-pferde auch von dort h\u00f6ren kann.\u201c Tibor von Pettk\u00f3-Szandtner Tibor von Pettk\u00f3-Szandtner war einer der begnadetsten Pferdez\u00fcchter, die die Welt des arabischen Pferdes kennt. 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