{"id":2737,"date":"2015-03-21T00:01:24","date_gmt":"2015-03-21T06:01:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.in-the-focus.com\/magazine\/?p=2737"},"modified":"2015-12-23T14:18:37","modified_gmt":"2015-12-23T13:18:37","slug":"unter-dem-sattel-erfolgreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/in-the-focus.com\/en\/2015\/03\/unter-dem-sattel-erfolgreich\/","title":{"rendered":"Unter dem Sattel erfolgreich"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-size:150%; color:#d4a409\"><strong>FN-Ranglisten-Analyse<\/strong><\/h3>\n<h3 style=\"font-size:120%; color:#d4a409\"><strong>Vielfach wird mit der Leistungsf\u00e4higkeit des Arabischen Pferdes geworben, aber nur wenige stellen dies auch unter Beweis. Um diejenigen, die nachweislich eine sportliche Leistung erbracht haben, herauszustellen, haben wir die FN-Turnierergebnisse n\u00e4her unter die Lupe genommen, wohl wissend, dass es auch andere Sportarten gibt, die in den n\u00e4chsten Ausgaben untersucht werden sollen.<\/strong><\/h3>\n<p><\/br><\/p>\n<h3 style=\"font-size:120%; color:#d4a409\"><strong>Objektive Kriterien<\/strong><\/h3>\n<p>Eine M\u00f6glichkeit, relativ objektiv die Sportpferde innerhalb der klassischen Disziplinen zu vergleichen, bieten die FN-Ergebnisse in Dressur, Springen, Vielseitigkeit und Fahren &#8211; wobei es leider in 2014 keine arabischen Pferde gab, die im Fahrsport ins Preisgeld gekommen w\u00e4ren. Hier kann man die Pferde nach Jahresgewinnsumme, Lebensgewinnsumme und nach Ranglistenpunkte (RLP) vergleichen \u2013 alle Betrachtungsweisen ergeben eine unterschiedliche Reihenfolge, und jede hat so ihre Fallstricke. Der gr\u00f6\u00dfte Nachteil dabei ist leider f\u00fcr unsere Araber, dass die Ergebenisse von WBO-Turnieren (Breitensport-Wettbewerbe), nicht in die Datenbank aufgenommen werden, und somit hier nicht ber\u00fccksichtigt werden konnten. Das betrifft f\u00fcr 2014 beispielsweise die speziellen Araber-Turniere anl\u00e4\u00dflich des Asil Cups und das Araber-Turnier in Marbach, aber auch das Europa-Championat der Sport-Araber, das letztes Jahr im polnischen Staatsgest\u00fct Janow Podlaski stattfand. Nat\u00fcrlich fallen darunter auch alle anderen WBO-Turniere, die nicht speziell f\u00fcr Araber ausgeschrieben sind, an denen aber der eine oder andere Araber teilgenommen hat.<\/p>\n<p><\/br><\/p>\n<h3 style=\"font-size:120%; color:#d4a409\"><strong>Die Vollblutaraber im Einzelnen<\/strong><\/h3>\n<p>Werfen wir zuerst einen Blick auf die Vollblutaraber, von denen so gern behauptet wird, dass sie \u201enur sch\u00f6n\u201c seien. Der Sieger El Samalon (El Nabila \/ Sonoma Delight) unter Manja H\u00f6hne straft diese Behauptung L\u00fcgen, denn er ist ganz klar sch\u00f6n und leistungsf\u00e4hig; er ist auf den ersten Blick als \u201eAraber\u201c erkennbar, und dennoch ein leistungsf\u00e4higes Dressurpferd bis Klasse M in Konkurrenz mit Warmbl\u00fctern. Ein Sieg gegen 25 Mitstreiter aus dem Warmblutlager war das \u201eHighlight\u201c in 2014 und sp\u00fclte 77 Punkte auf das Ranglistenpunkte-Konto. Weiters erreichten die beiden einen 4. und einen 10. Platz in M-Dressuren in Ostdeutschland. Nicht gewertet wurde, wie oben erw\u00e4hnt, das Europa-Championat in Polen, wo die beiden sich die Bronze-Medaille in der Dressur im Prix St. George erritten haben. Leider hat sich El Samalon einen Sehnenschaden zugezogen, so dass er nicht nach Aachen kommen konnte \u2013 hoffen wir, dass die Genesung vorangeht und er dieses Jahr wieder mit dabei ist! El Samalon stammt von El Nabila B ab, russisch\/\u00e4gyptisch gezogener National-Champion in USA und Brasilien, sowie World Cup-Champion in Las Vegas \u2013 \u201emehr\u201c Schaupferd geht kaum; m\u00fctterlicherseits geht er mit Sonoma Delight auf russisch\/englische Linien zur\u00fcck \u2013 beides Linien, die auf Reiteigenschaften selektiert wurden, was sich offensichtlich auch \u00fcber die Generationen hinweg erh\u00e4lt.<br \/>\nAuf Platz zwei unserer \u201eHitliste\u201c landete Wakil (Wisznu Ibn Sawih \/ Louise-Ann), der sein Punktekonto haupts\u00e4chlich mit A-Dressuren f\u00fcllte. Seit 2008 ist er mit seiner st\u00e4ndigen Reiterin Angela Gricks auf Turnieren unterwegs, 2014 waren die beiden zum ersten mal auch in Aachen mit dabei, wo sie in den A- und L-Dressur starteten, und sechste und achte Pl\u00e4tze belegten. \u201eFast alles was Wakil kann, hat er von mir und umgekehrt. Wir haben uns wirklich alles selbst erarbeitet, zusammen mit meiner Mutter, die Reitlehrerin ist\u201c, erz\u00e4hlt Angela Gricks. \u201eDank der nun bald 13 Jahren, in denen ich fast jeden Tag mit ihm verbracht habe, ist er wirklich ein Teil von mir geworden. Viele sagen ja, es gibt ein Pferd im Leben, das besonders ist, mehr als alle anderen \u2013 und, ja, ich denke Wakil ist genau so ein besonderes Pferd und wird es immer sein. Er ist ehrlich, treu, arbeitswillig und wenn er jemanden gut kennt, dann geht er mit ihm wirklich durch dick und d\u00fcnn.\u201c V\u00e4terlicherseits stammt Wakil \u00fcber Wisznu Ibn Sawih aus Weil-Marbacher Linien mit einigem polnischen Blut, seine Mutter Louise-Ann stammt aus England und ist aus englisch\/polnischen Linien gezogen. Beide Eltern waren im Besitz von Angela Gricks\u2019 Gro\u00dfmutter, und so war Wakil Zeit seines Lebens ein Familienmitglied.<br \/>\n<\/br><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.in-the-focus.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/TOP-TEN-Vollblutaraber.png\" alt=\"TOP TEN Vollblutaraber\" width=\"650\" height=\"338\" class=\"alignleft size-full wp-image-2745\" srcset=\"https:\/\/in-the-focus.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/TOP-TEN-Vollblutaraber.png 650w, https:\/\/in-the-focus.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/TOP-TEN-Vollblutaraber-300x156.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/p>\n<h3 style=\"font-size:120%; color:#d4a409\"><strong>Pferde in Lebensstellung<\/strong><\/h3>\n<p>Der beste Sportaraber 2013 ist auf Platz drei gerutscht: MS Madrass (Kamerton \/ Marenah). Hier war es die Reiterin Susanne Giese, die aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden nicht die volle Saison reiten konnte, ja eigentlich hatten die beiden nur das Turnier in Aachen bestritten, dabei aber in der M** einen sechsten Platz belegt, was allein 90 Punkte auf das Konto brachte. \u201eIch habe ihn zum ersten Mal als zweij\u00e4hrigen Hengst auf dem Gest\u00fct \u201aVogelsberg-Araber\u2019 von Maria Sens und Harald Frey gesehen.\u201c erz\u00e4hlt seine Besitzerin Susanne Giese. \u201e\u2019Maddi\u2019 zeichnete sich durch seine Bewegungen und seine Aufmerksamkeit aus. Ich habe mich sofort in ihn verliebt und gekauft. Madrass\u2018 Ausbildung verlief problemlos. Er wollte und will immer arbeiten, alles richtig machen und das seit seinem ersten Tag als Reitpferd. Gleichzeitig ist das wohl sein gr\u00f6\u00dftes Problem: Durch seinen Ehrgeiz ist es manchmal schwierig, ihn in der gew\u00fcnschten Losgelassenheit zu pr\u00e4sentieren. Madrass ist sehr intelligent und lernt Lektionen sehr schnell. \u201aPrivat\u2019 ist Maddi ein netter Kerl. Mit seinem Freund, Carat, und ein paar Warmblut-Kollegen geht er t\u00e4glich auf die Weide, ist immer f\u00fcr Bl\u00f6dsinn zu haben, st\u00e4ndig in Bewegung und beim Wettrennen der schnellste! Er ist ein ganz besonderer und liebenswerter Charakter. Mit seinen gerade mal zehn Jahren hat er hoffentlich noch viele erfolgreiche Jahre vor sich.\u201c<br \/>\nAbstammungsm\u00e4\u00dfig konnte man seine Reiteignung bereits vorhersehen, stammt er doch aus \u201erein russischen\u201c Linien. Sein Vater Kamerton ist rennleistungsgepr\u00fcft und seine Nachkommen sind \u00fcberwiegend auf langen Distanzen unterwegs.<br \/>\nEin ganz anderer Typus Pferd ist Gordon Chamway (Gaylord I \/ Samiah), der eher \u201equadratisch, praktisch, gut\u201c daher kommt und den vierten Platz in unserer Top Ten belegt. Unter seiner Besitzerin Christine Pape war sein gr\u00f6\u00dfter Erfolg in 2014 ein zweiter Platz in der M*-Dressur in Salzkotten. Bereits sein Vater Gaylord I war unter Christine Pape im Dressurviereck bis Klasse M zu sehen. Blutsm\u00e4\u00dfig ist Gordon Chamway eine Mischung aus polnischen, russischen, \u00e4gyptischen und englischen Linien, wobei die englischen wohl am pr\u00e4gendsten waren.<br \/>\n<\/br><\/p>\n<h3 style=\"font-size:120%; color:#d4a409\"><strong>Dressurtalente \u00fcberwiegen<\/strong><\/h3>\n<p>Platz f\u00fcnf belegt No Doubt (Fargo \/ Dshamila) unter seiner Reiterin Jasmin Fischer. Auch dieses Paar war 2014 insbesondere in der Dressur der Kl. A und L unterwegs, hat aber auch einen Ausflug in das Gel\u00e4nde (Gel\u00e4nderitt Kl. A) nicht gescheut. No Doubt wurde \u201eohne Zweifel\u201c einst unter dem arabischen Namen \u201eDaoud\u201c im Stutbuch registriert; sein Vater Fargo entammt sozusagen dem \u201eGolden Cross\u201c, also 25 % \u00e4gyptisch x 75 % spanischen Blutlinien, seine Mutter ist aus der Zucht von Ingeborg Wagner und somit klassisch Weil-Marbach gezogen mit den Hamdi-T\u00f6chtern Dawa und Danil im Pedigree.<br \/>\nDie einzige, die ihre Ranglistenpunkte aussschlie\u00dflich im Parcours \u201eersprungen\u201c hat, ist die Fuchsstute Djamila Bint Halim (Halim I \/ Asra Nahema) unter ihrer Reiterin Ria-Samira Speer, die auf Platz sechs nach RLP gelandet sind. Dieses Paar war erfolgreich bis Kl. A* und A** unterwegs; die letzte Pr\u00fcfung des Jahres 2014 war dann auch das Highlight mit einem Sieg in der Springpr\u00fcfung Kl. A**. Auch in Djamila\u2019s Pedigree findet sich etwas Weil-Marbacher Blut, die Mehrheit der Vorfahren aber ist \u00e4gyptisch.<br \/>\nAuf Platz sieben dann Haifi El Sorrento (BS Specific \/ Haifi Dinjah) unter seiner Ausbilderin Susanne Hoyler. Das Paar w\u00fcrde eigentlich weiter nach vorne geh\u00f6ren, wenn eben, wie eingangs erw\u00e4hnt, gewisse WBO-Turniere in den FN-Ranglisten mitgez\u00e4hlt w\u00fcrden. In L ist er mittlerweile sicher, und so konnte das Paar als ihren gr\u00f6\u00dften Erfolg einen f\u00fcnften Platz in der L-K\u00fcr in der Aachener Soers verbuchen, anl\u00e4\u00dflich des ANC Turniers. Trotz dessen, dass er eigentlich ein \u201eGro\u00dfer\u201c ist mit rund 1,65 m Stockma\u00df (!), ist er doch ein \u201ekleiner Schisshase\u201c, der selbst vor dem Klicken der Kamera erschreckt \u2013 aber auch das wird mit mehr Turniererfahrung immer besser. \u00dcber den Winter sollen nun noch die Galoppwechsel trainiert werden, dann steht f\u00fcr die kommende Turniersaison einem Start in seiner ersten M-Dressur nichts mehr im Wege.<br \/>\nBlutssm\u00e4\u00dfig stammt Sorrento von einem \u201etypischen\u201c Schaupferde-Vater ab: BS Specific war nicht nur selbst Europa-Champion, auch seine Mutter, die rein spanische gezogene Basara Saiyana, war Junioren Welt-Championesse. Haifi Dinjah ist \u00e4gyptisch \/ Marbach gezogen, und geht \u00fcber die Mutterlinie auf das rum\u00e4nische Gest\u00fct Mangalia zur\u00fcck.<br \/>\n<\/br><\/p>\n<h3 style=\"font-size:120%; color:#d4a409\"><strong>Springen mit Manier<\/strong><\/h3>\n<p>Das Springtalent Al Ashar (Ashur \/ Aswana V) ist einer der wenigen, die sowohl in Dressur, als auch (vor allem) im Springen unterwegs waren \u2013 allerdings im letzten Jahr deutlich weniger als die Jahre zuvor, was seinen achten Platz erkl\u00e4rt. Nach der Lebensgewinnsumme w\u00fcrde er auf Rang drei liegen. Der gek\u00f6rte und leistungsgepr\u00fcfte Hengst steht auch der Reitponyzucht zur Verf\u00fcgung und ist einer der wenigen aktiven Vollblutaraber-Deckhengste im Sport, und kann im Springen unter seiner Reiterin Anne Werner auf Platzierungen in Kl. L zur\u00fcckblicken. Das beste aber an ihm ist seine Springmanier &#8211; um einen Araber mit einer so vorbildlichen Springmanier zu sehen, mu\u00df man weit gehen! Al Ashar geht v\u00e4terlicherseits auf die Stute LM Sadunga zur\u00fcck, die vielfache Schau-Champions gebracht hat. Insgesamt betrachtet ist sein Pedigree eine Mischung aus \u00e4gyptisch, spanisch, Marbach, polnisch.<br \/>\nAuf Dressurpr\u00fcfungen der Kl. A sammelte Sharik Ibn Sheik Mandu (Sheik Mandu \/ Safrah) mit seiner Reiterin Karin Trice seine Punkte, was ihm den neunten Rang in der Top Ten einbrachte. Bereits sein Vater Sheik Mandu war im Sport unterwegs, allerdings eher im Gel\u00e4nde als im Dressurviereck. Interessant auch, dass Sheik Mandu der einzige Hengst ist, der zwei Nachkommen unterschiedlicher Rassen in den Top Tens hat, denn auch sein Anglo-Araber-Sohn Shandor hat sich innerhalb seiner Rassegruppe behaupten k\u00f6nnen. Gezogen ist der Hengst \u00e4gyptisch-polnisch.<br \/>\nDer letzte im Bunde, der es in die Top Ten geschafft hat, ist Gorbas Gagarin (Davidoff \/ Wenkum Gorba) unter Sophie Stephan. Im letzten Jahr stand nur ein Start in Aachen auf dem Turnierprogramm, der mit einem siebten Platz in der Dressur Kl. M* endete. Die Jahre zuvor war das Paar weit h\u00e4ufiger unterwegs und kommt daher in der Lebensgewinnsumme auf Rang vier. Der Hengst stammt \u00fcberwiegend aus russischen Linien, mit etwas polnischem Blut und hat das Springtalent Davidoff zum Vater, das Dressurtalent (bis Kl. S) Gomel als Gro\u00dfvater im Pedigree.<br \/>\n<\/br><\/p>\n<h3 style=\"font-size:120%; color:#d4a409\"><strong>Zehn aus 31<\/strong><\/h3>\n<p>Diese Top Ten darf nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass 2014 nur 31 Vollblutaraber in Deutschland zumindest so erfolgreich im Turniersport gegangen sind, dass sie ins Preisgeld gekommen sind. Sicher ist es f\u00fcr einen Vollblutaraber nicht einfach, sich in einem \u201egemischten\u201c und von Warmblutpferden dominierten Feld zu behaupten, aber die Ursachen liegen tiefer, und sind auch darin zu suchen, dass es an geeigneten Reitern mangelt, die mit entsprechendem K\u00f6nnen auch einen Vollblutaraber zu reiten bereit sind. Sofern sie gen\u00fcgend Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen haben, sind sie n\u00e4mlich in der Regel durchaus von dieser Rasse angetan.<br \/>\n<\/br><\/p>\n<h3 style=\"font-size:120%; color:#d4a409\"><strong>Die Shagya-Araber<\/strong><\/h3>\n<p>Kommen wir zur zweiten Gruppe: die Shagya-Araber. Hier siegte nach Ranglistenpunkten sowie nach Jahresgewinnsumme die bildsch\u00f6ne Roxana (Occident \/ Rahwina) unter Ina-Charlotte Weber. Sie ist vor allem im Springparcours unterwegs und siegte in Aachen beim ANC Turnier im Zeitspringen Kl. L und errang zwei weitere dritte Pl\u00e4tze in Springpr\u00fcfungen der Kl. A* und L. Die Stute geht \u00fcber ihren Urgro\u00dfvater Pamino auf Bajar zur\u00fcck, der als Springpferdevererber bekannt ist und von dem rund 170 Nachkommen im Sport eingesetzt werden, die zusammen die stolze Summe von 228.000 \u20ac an Preisgeldern gewannen. M\u00fctterlicherseits geht Roxana auf Pferde aus den Staatsgest\u00fcten Mangalia, Topolcianky und Babolna zur\u00fcck. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.in-the-focus.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/TOP-TEN-Shagya-Araber.png\" alt=\"TOP TEN Shagya-Araber\" width=\"650\" height=\"369\" class=\"alignleft size-full wp-image-2744\" srcset=\"https:\/\/in-the-focus.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/TOP-TEN-Shagya-Araber.png 650w, https:\/\/in-the-focus.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/TOP-TEN-Shagya-Araber-300x170.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/p>\n<p>W\u00e4hrend Roxana eine Ur-Ur-Enkelin von Bajar ist, ist der zweitplazierte Banderas (Puschkin R \/ Bagiera) ein Ur-Enkel. Aber auch Banderas hat ganz klar das \u201eSpring-Gen\u201c geerbt und war 2014 vor allem in Springpr\u00fcfungen und Vielseitigkeiten der Kl. A unter seinem Reiter Jonathan Marquardt unterwegs, der mit diesem Hengst auch hessischer Vize-Meister in der Vielseitigkeit wurde. Betrachtet man die Lebensgewinnsumme, so f\u00fchrt Banderas die Liste der Shagya-Araber an.<br \/>\nVom gleichen Vater, aus dem gleichen Stall, n\u00e4mlich dem Gest\u00fct Rh\u00f6n der Familie Wehner, und unter dem gleichen Reiter schaffte es Diamant (Puschkin R \/ Diema II) auf Platz 3 der Top Ten. Der zwei Jahre j\u00fcngere Diamant kommt in der Jahresleistung schon fast an seinen Halbbruder heran, in der Lebensgewinnsumme steht er naturgem\u00e4\u00df noch etwas zur\u00fcck. Auch er war vor allem in Spring- und Vielseitigkeitspr\u00fcfungen der Kl. A unterwegs, in Salzkotten wagten beide einen Ausflug in die Kl. L und belegten den zweiten (Diamant) und dritten Platz (Banderas). Die beiden Hengste sind eine der wenigen aktiven Deckhengste, die auch aktiv im Turniersport gehen.<br \/>\nUnd noch ein Springpferd: Baricello (Shagan \/ Bushra) nahm unter seiner Reiterin Annika Henke an Springen der Kl. A* teil, und konnte drei Siege verbuchen, was genug Punkte auf\u2019s Konto sp\u00fclte, um den vierten Rang zu belegen. Vier Nachkommen von Shagan werden in Deutschland im Sport eingesetzt, der weit gr\u00f6\u00dfere Teil seiner Nachkommen steht in Ungarn, wo er lange Jahre gedeckt hatte.<br \/>\nAuch der Wallach Saladin (Pamour ox \/ Santana II) war 2014 unter seinen Reiterinnen Mareike Placke und Jule Schwidop im Springparcours bis Kl. L unterwegs. Er stammt vom Vollblutaraber Pamour ox aus Janow Podlaski, der Muttervater ist Gadar, der wiederum den Vollblutaraber Diem zum Vater hat und als hervorragendes Springpferd bekannt ist.<br \/>\nDie restlichen Platzierungen in der TOP TEN k\u00f6nnen der obenstehenden Tabelle entnommen werden.<br \/>\n<\/br><\/p>\n<h3 style=\"font-size:120%; color:#d4a409\"><strong>Die Anglo-Araber<\/strong><\/h3>\n<p>Die Liste der Anglo-Araber f\u00fchrt wie die Jahre zuvor Bonaparte N AA (Benedict N AA\/ Marina AA) an, doch wird sich dies in Zukunft \u00e4ndern, denn der 1996 bei Christian Thoroe geborene Hengst wurde Anfangs des Jahres in Verden vom Sport verabschiedet. Mit \u00fcber 20.000 \u20ac hat er die h\u00f6chste Lebensgewinnsumme der &#8220;deutschen&#8221; Anglo-Araber, noch 2014 gewann er &#8211; 18j\u00e4hrig &#8211; ein M**-Springen. Z\u00fcchterisch gab er seinen Nachkommen seine enorme H\u00e4rte mit, die er selbst im schwesten Parcours der Welt, dem Hamburger Springderby, bewies. Den Z\u00fcchtern steht er weiterhin zur Verf\u00fcgung, auf Deckstation im Landgest\u00fct Celle.<br \/>\nIn Hinblick auf die nachfolgenden Pferde mu\u00df leider aus Platzgr\u00fcnden auf die untenstehende Tabelle verwiesen werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.in-the-focus.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/TOP-TEN-Anglo-Araber.png\" alt=\"TOP TEN Anglo-Araber\" width=\"680\" height=\"356\" class=\"alignleft size-full wp-image-2743\" srcset=\"https:\/\/in-the-focus.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/TOP-TEN-Anglo-Araber.png 680w, https:\/\/in-the-focus.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/TOP-TEN-Anglo-Araber-300x157.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><\/p>\n<p>Gudrun Waiditschka<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>FN-Ranglisten-Analyse Vielfach wird mit der Leistungsf\u00e4higkeit des Arabischen Pferdes geworben, aber nur wenige stellen dies auch unter Beweis. Um diejenigen, die nachweislich eine sportliche Leistung erbracht haben, herauszustellen, haben wir die FN-Turnierergebnisse n\u00e4her unter die Lupe genommen, wohl wissend, dass es auch andere Sportarten gibt, die in den n\u00e4chsten Ausgaben untersucht werden sollen. Objektive Kriterien &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link btn\" href=\"https:\/\/in-the-focus.com\/en\/2015\/03\/unter-dem-sattel-erfolgreich\/\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2729,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12,13,17],"tags":[],"class_list":["post-2737","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news","category-no-12015-vol-1","category-sport","item-wrap"],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.2","language":"en","enabled_languages":["de","en"],"languages":{"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"en":{"title":false,"content":true,"excerpt":false}}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/in-the-focus.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2737","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/in-the-focus.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/in-the-focus.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/in-the-focus.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/in-the-focus.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2737"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/in-the-focus.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2737\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4569,"href":"https:\/\/in-the-focus.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2737\/revisions\/4569"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/in-the-focus.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2729"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/in-the-focus.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2737"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/in-the-focus.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2737"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/in-the-focus.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2737"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}